Fat shaming

Umgang mit körperbezogener Diskriminierung im Arbeitsalltag

Körper, insbesondere weiblich* gelesene Körper unterliegen in einer neoliberal ausgerichteten Gesellschaftsstruktur Optimierungszwängen. Diesen Zwängen kann sich kaum entzogen werden, da sie durch stereotype Rollenzuschreibungen, wie sie zu sein haben, sozialisiert werden.

Entsprechen sie nicht dem gängigen Schönheitsideal, wird dies als individuelles Scheitern verhandelt, da sie selbst schuld sind, wenn sie nicht einem körpernormierten Bild entsprechen.

Die Erfahrungen des Scheiterns manifestieren sich allzu oft in einem negativen Selbstbild, welches zu internalisierenden psychischen Beeinträchtigungen führen kann.

Insbesondere im Arbeitskontext sind dicke FLINT-Personen mehrfach aufgrund ihres Geschlechts und ihrer dicken Körperform, die als krank und ungesund gelesen werden, Diskriminierungen ausgesetzt. Diese Erfahrungen reichen von diet-talk in der Mittagspause, von Blicken oder vermeintlich gut gemeinten Ratschlägen der Kolleg*innen oder diskriminierenden Gesprächen mit Vorgesetzten. Strukturelle Ausschlüsse passieren ebenfalls, da dicken FLINT-Personenaufgrund ihrer Körperform Arbeitsstellen verwehrt bleiben oder sie* einen weniger repräsentativeren Job bekommen, um so nicht in den Kund*innenkontakt zu kommen.

Ziel ist es, aus kritischer Perspektive bodyistische Diskriminierungen, wie sie in Form von Sprache, Bildern etc. täglich erfahren werden, aufzudecken und sie zu hinterfragen. Körper wird als Medium betrachtet, an dem sexistische, heterosexistische, rassistische, neoliberale und kapitalistische Logiken und Widersprüche verhandelt werden. Es sollen vermeintlich gesellschaftliche Wahrheiten über dicke Körper hinterfragt werden.

Zielgruppe: Nur für Frauen und transgender Menschen.  

Anerkannt als Bildungsurlaub bzw. anerkannter Bildungsträger für Bildungsurlaub/Bildungszeit in: Hessen, Nordrhein-Westfalen, Saarland

Anerkennung möglich in: Thüringen

Dokumente

Seminarnummer: 885320
Buchungsstatus: buchbar
 
Ort: Zülpich
Kartenansicht
Gruppenstärke: 10-15 Pers.
Termin: 23.11.2020 -
25.11.2020
Preis: 380,00 €
Dozent: Bau Sandra
Veranstalter: #lila_bunt - Feministische Bildung, Praxis und Utopie
Art: Bildungsurlaub

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