Kosovo – Europas jüngster Staat zwischen Geschichte, Vielfalt und Aufbruch
Staatsbildung, Versöhnung und europäische Integration auf dem Westbalkan
Der Kosovo ist der jüngste Staat Europas. Kaum eine andere Region des Kontinents verdeutlicht so anschaulich, wie historische Konflikte, nationale Identitäten und internationale Politik bis in die Gegenwart hineinwirken. Bis heute ist die Unabhängigkeit des Landes nicht von allen Staaten anerkannt, und die Beziehungen zwischen Kosovo und Serbien zählen weiterhin zu den zentralen politischen Herausforderungen auf dem Westbalkan.
Das Seminar führt ein in die Geschichte und Gegenwart des Kosovo und beleuchtet die Herausforderungen eines Landes zwischen ethnischer Vielfalt, ungelösten Konflikten und dem Aufbau demokratischer Strukturen. Ausgehend von Prishtina vermitteln Exkursionen und Gespräche vor Ort ein differenziertes Bild einer Region, die für die Stabilität des Westbalkans und Europas von großer Bedeutung ist.
Die Auseinandersetzung mit dem Kosovo eröffnet zugleich einen Blick auf grundsätzliche europäische Fragen: Wie kann Versöhnung nach gewaltsamen Konflikten gelingen? Welche Rolle spielen historische Narrative für politische Entscheidungen? Und wie können ethnische, kulturelle und religiöse Unterschiede in einer demokratischen Gesellschaft ausgehandelt werden?
Anerkannt als Bildungsurlaub bzw. anerkannter Bildungsträger für Bildungsurlaub/Bildungszeit in: Baden-Württemberg, Saarland
Anerkennung möglich in: Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein, Thüringen